Denkende Menschen sind nicht glücklich

Zu viele Menschen geben sich mit den einfachen Antworten zufrieden (das gilt beruflich wie privat).

Sich von schwarz und weiß, von gut und böse zu verabschieden bedeutet Mut, denn es heißt sich von Gewissheiten verabschieden, immer auf der Suche zu sein und mit dem Unvollkommenen zu leben. Es heißt auch oft nicht auf der Seite einer Mehrheit und auch nicht auf der einer Minderheit zu stehen. Es bedeutet an der Erkenntnis auch mal zu verzweifeln, sich zu wünschen alles wäre so einfach wie als man noch ein Kind war. Es bedeutet allen Unwägbarkeiten zum Trotz zu handeln, Verantwortung zu übernehmen und auch noch das eigene Scheitern zu umarmen. Es macht unter Umständen nicht glücklich, doch wer sagt schon das denkende Menschen glücklich sind? Aber es verheißt selbstbestimmt zu leben!!

Autor: Angtarion

„Si hortum in bybliotheca habes, deerit nihil“

Marcus Tullius Cicero

Ein Gedanke zu „Denkende Menschen sind nicht glücklich“

  1. Eine sehr gewagte These, Denkende Menschen seien nicht glücklich.

    Kann es nicht doch eher so sein, dass denkende Menschen um die Nuancen im Leben wissen und somit sich an den schönen Dingen vielleicht sogar intensiver erfreuen können?

    Ich gebe Dir recht, dass viele es sich zu einfach machen – Ihnen scheint es aber zu genügen, oder er will nicht mehr wissen, weil er die Wahrheiten dahinter nicht ertragen kann. Aber genau aus diesem Grund kann der denkende Mensch sich bewusster freuen und „ehrlicher“ glücklich sein.

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