„Angst macht aus Bürgern Untertanen.“

Angst – M. Stössel

„Angst macht aus Bürgern Untertanen.“ – Ich habe zu diesem Zitat verschiedene Quellen gefunden. Ich kann nicht sagen welche richtig ist. Es könnte sogar sein das es der große Immanuel Kant war zu dessen Schriften dieses Zitat sogut passen würde. Es passt auch gut zu diesen Tagen, wo der deutsche Bürger – für meinen Geschmack – zu bereitwillig seine Freiheisrechte an eine „wohlweise Bundesregierung“ abgibt. Und nein mir geht es dabei nicht um das Recht in Kneipen sich ins Koma zu trinken oder das Konto durch extendierende Einkaufstouren in der Innenstadt zu leeren, mir geht es um die politische Mitbestimmung. Um Versammlungs- und Demonstrationsfreiheit. Und darum das wer Fragen an das Maß und die Angemessenheit der Maßnahme stellt ein Abweichler ist der zumindestens niedergeschrien, am besten mundtot gemacht werden muss. In dieser Krise zeigt sich eine erschreckende Tendenz zum totalitären zum Blockwart und Hausvertrauensmann. Darüber wäre zu reden, den es berührt das Fundament unserer Verfassung – den mündigen Bürger! Oder gilt auch hier das brechtsche „–erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral…“. Egal wie die Antwort sein mag, mich beschäftigt wie schnell die Angst wieder Untertanen in Deutschland produziert hat.

Auf ein Wort! -Identität

„Ich übersetze Identität mit Haltung. Den eigenen Grundsätzen folgen. Klar sein mit sich und anderen. Entscheidungen sollten nicht auf Grundlage der Meinung anderer getroffen werden, sondern aus einem tiefen Glauben an die eigenen Grundsätze. Das gilt vor allem jetzt in der Krise. Identität ist ein Kompass, eine Richtschnur für Entscheidungen aus einem selbst heraus. In Unternehmen entwickelt sich das von der Gründungsidee aus über wesentliche Meilensteine und über Einzelpersonen, die ihr den Stempel aufdrücken. Eine Identität sollte unverwechselbar sein und ist niemals abgeschlossen.“ Christopher Spall

Wir verneinen uns vor Euch in Achtung und Dankbarkeit

IHR Söhne dieses Volkes die Ihr vor 10 Jahren in Afghanistan gefallen seid.

Den ganzen Tag habe ich an Bruns, Augustynak und Harterter gedacht. Besonders an zweiten. Und ich habe darauf gewartet das eines der großen Leitmedien, die sich gern „Meinungsstark“ nennen einen Artikel bringen der dem Anlass gerecht wird. Vor 10 Jahren sind das erste Mal seit dem zweiten Weltkrieg Soldaten im Gefecht gefallen. Aber das war eine Fehlanzeige und jetzt 30 Minuten vor Mitternacht brauche ich nicht auf eine Aktualisierung hoffen.

Deshalb will ich Ihrer Tapferkeit in stiller Trauer gedenken.

Ich will auch erinnern an die amerikanische Helikopter Besatzung die trotz Feindfeuers und dem eigentlichen Verbot gelandet ist um Verwunderte abztransportieren.

Zu guter letzt sei – beispielhaft für die Tapferkeit aller- an Kadir Augustynak erinnert der erheblich verwundet sich nur verbinden ließ und seine Kameraden weiter unterstützte. Bei der Bergung eines anderen Verwundeten erlitt er die zweite Verletzung an der er dann verstarb.