Äteius

Ich habe dieses Bild aus einer russischen Bilddatenbank, dort steht das es lizenzfrei genutzt werden kann. Im deutschen Internet taucht es unter “Wikipedia Commens free” auf. Ich bin skeptisch. Daher: sollte jemand Rechte an dem Bild besitzen bitte ich denjenigen sich mit mir wegen des Rechts zur Nutzung in Verbindung zu setzen.

Ein britisch-römischer Sang (A.D. 406)

Mein Vatersvater sah es nicht,

Ich selber seines Sohnes Sohn,

Erblicke niemals wohl das Licht

Des heiligen Rom!

 

Gekrönt von Zeit und Macht und Kunst

Du Stadt aus deren Mutterschoß

Durch Menschenkraft und Göttergunst

Ein Reich entsproß!

 

Und neue Brut aus deiner Brut

Die zu Dir steht in Not und Tod

Dreifach gehämmert in der Glut

Von Roms Gebot.

 

Du Herz das dreifach Erz umschließt,

O Herz des Reiches, schlag stark und gut,

Denn uns die Söhne Roms, durchfließt,

Dein Lebensblut

 

Wir lieben dich, wir brauchen dich,

die wir den sieben Hügeln fern,

Behütet – seis auch gegen dich !-

Imperiums Stern!

Rudyard Kipling

Kipling spielt hier auf das Gallische Sonderreich und Konstantin an,  aber es passt in die Zeit von der ich erzählen will… „Äteius“ weiterlesen

Zum 3. Oktober 2020

Gotischer Dom am Wasser – Karl Friedrich Schinkel

Ich will nicht heute hier 30 Jahre deutsche Einheit würdigen. Ich bin mir sicher andere werden bessere Worte als ich finden. Vaatz und Pazelt sind meine heißen Kanidaten jenseits des Mainstreams ,diesen Glücksfall – den man nicht mehr zu erhoffen wagte- würdig zu gedenken. Ich will heute Bärbel Bohley gedenken. „Zum 3. Oktober 2020“ weiterlesen

3. Oktober 2020

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https://www.youtube.com/watch?v=WF-RXhz6ji0

Deutsche Einheit – wer hätte auf diese noch zu hoffen gewagt? Was für ein glücklicher Moment am Ende des von Niedertracht und Schurkenstücken so reichen zwanzigsten Jahrhunderts! Ein Moment den uns der Lauf der Geschichte geschenkt hat. Den wir nicht verdient haben und der uns demütig – nicht übermütig machen sollte. Übermut – insbesonders in Form des moralischen Rigorismus unserer Zeit – macht mir Sorge. Und so singen wir mit bebenden Herzen “Einigkeit und Recht und Freiheit sind des Glückes Unterpfand. Blüh im Glanze dieses Glückes – blühe deutsches Vaterland!”