Eisensteins Wahrheit

„Für mich ist es ziemlich egal, mit welchen Mitteln ein Film arbeitet, ob er ein Schauspielerfilm ist mit inszenierten Bildern oder ein Dokumentarfilm. In einem guten Film geht es um die Wahrheit, nicht um die Wirklichkeit.“

Sergej Eisenstein

Das Zitat ist aktueller den je- ich beobachte seit mehreren Jahren das in Fern Ost und in Osteuropa (besonders in Russland und Polen) Filme zu historischen Themen entstehen die sehr einseitig sind. Mit der historisch fassbaren Realität, der wissenschaftlichen Erkenntnis, haben sie oft ein Problem. Sie konstruieren “Wahrheit”. Wahrheit ist eine subjektive Kategorie, sie ist die Deutung des Erlebten, dessen was man weiß, Und hier übernimmt das Kino das Konstruieren der Wahrheit im Dienste der Propaganda.

Präambel der Unabhängigkeitserklärung der USA

„Wir halten diese Wahrheiten für ausgemacht, daß alle Menschen gleich erschaffen worden, daß sie von ihrem Schöpfer mit gewissen unveräußerlichen Rechten begabt worden, worunter sind Leben, Freyheit und das Bestreben nach Glückseligkeit. Daß zur Versicherung dieser Rechte Regierungen unter den Menschen eingeführt worden sind, welche ihre gerechte Gewalt von der Einwilligung der Regierten herleiten; daß sobald einige Regierungsform diesen Endzwecken verderblich wird, es das Recht des Volks ist, sie zu verändern oder abzuschaffen, und eine neue Regierung einzusetzen, die auf solche Grundsätze gegründet, und deren Macht und Gewalt solchergestalt gebildet wird, als ihnen zur Erhaltung ihrer Sicherheit und Glückseligkeit am schicklichsten zu seyn dünket.”

Maßgeblich hat diese Zeilen Thomas Jefferson formuliert.