Auf ein Wort!

“Die DDR wollte Gehorsam und zog Widerständler heran, unser Staat will den mündigen Bürger und erntet ein Schulterzucken. Im gewissen Sinne ist es einfacher, in einer Diktatur auf die Straße zu gehen als in einer demokratischen Gesellschaft, die unzählige Möglichkeiten für Ablenkung und für Freizeitspaß bietet. Aber der Staat greift weiterhin ständig ins Leben des Einzelnen ein. Geistige Unterdrückung gibt es auch heute.« Bärbel Bohley

Denken

“Die Verfassung freiheitlicher Demokratien sichert  ihren Bürgern durch die Unverletzlichkeit ihrer persönlichen Würde die Entscheidung aber auch die Verantwortung über sich selbst zu. Aufgabe staatlicher Organisation ist es, die Voraussetzungen für den Einzelnen zu schaffen, seiner Verantwortung für sich und andere  im Rahmen seiner persönlichen Freiheit und Entscheidungskompetenz nachkommen zu können. Das Mittel hierzu ist sachliche, wissenschaftlich abgesicherte und kritische Information. Das DEnken muss der Bürger selbst übernehmen”

Michael. G. Voget

Krise

„Eine Krise ist ein gewalttätiger Angriff auf den Normalzustand. Für einen solchen lässt sich kaum je planen oder lassen sich Vorkehrungen treffen. Und die Krise bietet weder eine zweite Chance, noch kann mit ihr verhandelt werden. Alles geschieht hier und jetzt; den Takt gibt die krisenhafte Entwicklung selbst vor. Ihr zu begegnen – sie zu bekämpfen –, verlangt deshalb Schnelligkeit, Improvisationsvermögen, Koordination, eine hierarchische Befehlskette und klar definierte Zuständigkeiten. Denn eine Krise ist ein Zustand, in dem, genau wie im Krieg, Entscheidungen sofort getroffen und auf Basis unvollständigen und ungesicherten Wissens überprüft werden müssen.“

Richard Swartz

“Angst macht aus Bürgern Untertanen.”

Angst – M. Stössel

“Angst macht aus Bürgern Untertanen.” – Ich habe zu diesem Zitat verschiedene Quellen gefunden. Ich kann nicht sagen welche richtig ist. Es könnte sogar sein das es der große Immanuel Kant war zu dessen Schriften dieses Zitat sogut passen würde. Es passt auch gut zu diesen Tagen, wo der deutsche Bürger – für meinen Geschmack – zu bereitwillig seine Freiheitsechte an eine “wohlweise Bundesregierung” abgibt. Und nein mir geht es dabei nicht um das Recht in Kneipen sich ins Koma zu trinken oder das Konto durch extendierende Einkaufstouren in der Innenstadt zu leeren, mir geht es um die politische Mitbestimmung. Um Versammlungs- und Demonstrationsfreiheit. Und darum das wer Fragen an das Maß und die Angemessenheit der Maßnahme stellt ein Abweichler ist der zumindestens niedergeschrien, am besten mundtot gemacht werden muss. In dieser Krise zeigt sich eine erschreckende Tendenz zum totalitären zum Blockwart und Hausvertrauensmann. Darüber wäre zu reden, den es berührt das Fundament unserer Verfassung – den mündigen Bürger! Oder gilt auch hier das brechtsche “–erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral…”. Egal wie die Antwort sein mag, mich beschäftigt wie schnell die Angst wieder Untertanen in Deutschland produziert hat.

Auf ein Wort! -Identität

“Ich übersetze Identität mit Haltung. Den eigenen Grundsätzen folgen. Klar sein mit sich und anderen. Entscheidungen sollten nicht auf Grundlage der Meinung anderer getroffen werden, sondern aus einem tiefen Glauben an die eigenen Grundsätze. Das gilt vor allem jetzt in der Krise. Identität ist ein Kompass, eine Richtschnur für Entscheidungen aus einem selbst heraus. In Unternehmen entwickelt sich das von der Gründungsidee aus über wesentliche Meilensteine und über Einzelpersonen, die ihr den Stempel aufdrücken. Eine Identität sollte unverwechselbar sein und ist niemals abgeschlossen.” Christopher Spall