Lilienthals Traum

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https://www.youtube.com/watch?v=A9dMjg6jz2I

Reinhard May und die Berliner Philharmoniker mit einem Lied das mich schon lange begleitet. Es erzählt von einer Begeisterungsfähigkeit und einem Wagemut der mir heute oft in unserer Gesellschaft fehlt.

Lilienthals letzte Worte sollen gewesen sein „Opfer müssen gebracht werden.“

Oft erscheint mir unsere Gesellschaft heute ängstlich und sich selbst hassend. Deswegen sei mit diesem wunderbaren Lied daran erinnert wie lebenswert es ist seinen Traum zu leben und den Ballast aus Ängsten und Bedenken über Bord zu werfen. Scheitern gehört freilich zu dieser Freiheit mit dazu, aber es ist das Scheitern auf Grund eigener Entschlüsse, nicht auf Grund: “ Das tut man so…“ und „Alle denken…“. Was will man mehr?

Ein Zitat

Heute vor 100 Jahren reiste Woodrow Wilson durch Europa um die Gründung des Völkerbundes, als eine Vereinigung der „friedliebenden und friedachtenden“ Nationen voranzutreiben. Er scheiterte damit weitgehend. In der Debatte um die Ratifizierung des Friedensvertrags von Versailles fielen folgende Worte:

..wenn wir diesen Frieden, der nur Unfrieden gebären kann, ratifizieren, dann senden wir unsere Jungs in 20 Jahren wieder über den großen Teich..

Die USA ratifizierten den Friedensvertrag nicht.

Ich habe dieses Zitat vor vielen Jahren in der FAZ oder einer Publikation der Zentrale für politische Bildung gelesen und seitdem beschäftigt es mich. In diesen Tagen – in der Antiamerikanismus populärer den je ist – besonders.