Rechtmäßigkeit? Mit Nachtrag

..die Massenerschießungen unter Stalin waren „rechtmäßig“, weil sie ja in strengem Einklang mit den strafrechtlichen Vorschriften erfolgten..,  (Zeit online vom 06.05.19)

In dem Artikel wird die Bindung an moralische Normen (welche einer solchen Rechtmäßigkeit im Weg stehen) als nicht mehr dem 21. gemäß bezeichnet.

Im übrigen: ich habe Naziopis gekannt die genau darauf gepocht haben: es wäre alles nach Recht und Gesetz zugegangen, das Dritte Reich sei deswegen kein Unrechtsstaat gewesen.

Nachtrag 10.05.19:

Die oben stehenden Zeilen habe ich ziemlich spontan geschrieben und  den Artikel dabei nicht verlinkt. Ich bin von Euch nach der URL gefragt worden und habe mich auf die Suche bei Zeit online gemacht. Ich wußte noch ungefähr was der Aufhänger des Artikels war (Beseitigung von Kreuzen auf den Gräbern von Opfern Stalins). Ich habe den Artikel nicht gefunden und daraufhin die ZEIT angeschrieben. Mir wurde heute etwas schmallippig geantwortet:

„…wir haben den Artikel zurückgezogen. Er wird zur Zeit überarbeitet und zu gegebener Zeit wieder online gestellt…“

Es scheint, nicht nur mir war der Artikel ungeheuerlich.

Musik zur Nacht

Heute Abend und überhaupt nachdem Hr. Kühnert sich geäußert hat, geht mir nicht aus dem Kopf: „

“ Country in depression
Nation in despair
One man seeking reasons everywhere
Growing hate and anger
The Fuhrer’s orders were precise
Who was to be blamed and pay the price! „

Deswegen spielen wir kurz vor Mitternacht Sabaton!

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https://www.youtube.com/watch?v=96HtY9XJSMA

Lilienthals Traum

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https://www.youtube.com/watch?v=A9dMjg6jz2I

Reinhard May und die Berliner Philharmoniker mit einem Lied das mich schon lange begleitet. Es erzählt von einer Begeisterungsfähigkeit und einem Wagemut der mir heute oft in unserer Gesellschaft fehlt.

Lilienthals letzte Worte sollen gewesen sein „Opfer müssen gebracht werden.“

Oft erscheint mir unsere Gesellschaft heute ängstlich und sich selbst hassend. Deswegen sei mit diesem wunderbaren Lied daran erinnert wie lebenswert es ist seinen Traum zu leben und den Ballast aus Ängsten und Bedenken über Bord zu werfen. Scheitern gehört freilich zu dieser Freiheit mit dazu, aber es ist das Scheitern auf Grund eigener Entschlüsse, nicht auf Grund: “ Das tut man so…“ und „Alle denken…“. Was will man mehr?