Katzensprung zum Reformationstag

Da ich mir am Wochenanfang mit einem Döner den Magen verrenkt habe – mit allen unschönen Nebenwirkungen – wurde es nichts mit einer Wanderung am Reformationstag. Das kalte aber klare Wetter lockte trotzdem. Es wurde ein Katzensprung in die Dippoldiswalder Heide.

Route: Oelsa – Barbarakapelle – Steinernes Messer – Findlingskreuz – Einsiedlerstein – Diebsteich – Barbarakapelle – Oelsa Wo es ging habe ich kleine Pfade und Wege gewählt. So kann man zum Beispielzwischen Barbarakapelle und Steinernem Messer eine parallel zum Wanderweg (der auf einer recht öden Waldstrasse verläuft) laufende Schneise nutzen . Allerdings: es ist ein Waldgebiet ohne gute Anhaltspunkte an denen man sich orientieren kann, deswegen ist Kompaß, Karte und ausreichend Zeit Pflicht!

Die Strecke sind ca 5-6 Kilometer.

Besonders berührt hat mich das Findlingskreuz. Einst hat man unweit eines alten Steinkreuzes bei der Schneeschmelze einen unbekannten Toten gefunden. Da er namenlos begraben werden musste, erneuerte man das Steinkreuz. Aktuell gibt es in der Dippoldiswalder Heide aud der jüngeren Vergangenheit zwei unidentifizierte Tote. Daher auch meine Anmerkung oben: ja die kleinen Pfade sind oft reizvoll und allemal schöner als die Waldstrassen, aber man muß auch in der Lage sein sich wenn man falsch abgebogen ist wieder heraus zufinden, sonst ist es gerade in dieser Jahreszeit schnell so das man die nächste Leiche ist.

  • Lichtspiel

Katzensprünge – Von der Bienertmühle in Dresden-Plauen über den Hohen Stein zur Heidenschanze von Dresden-Coschütz

Auf schmalen Pfaden

Manchmal reicht die Zeit nicht um groß wohin zum wandern zu fahren. Man hat nur drei oder vier Stunden Zeit, dass Wetter lockt, man will raus. Zeit dafür Dinge zu erkunden die in der unmittelbaren Umgebung sind – eben nur einen Katzensprung entfernt.

„Katzensprünge – Von der Bienertmühle in Dresden-Plauen über den Hohen Stein zur Heidenschanze von Dresden-Coschütz“ weiterlesen