„Und Judas ging hin und erhängte sich – an einem Holunderbeerbaum“

Quelle: Scann aus „Grundlegende Unterweisungen für den rechtgläubigen Lehrer“, Bern 1894

Nein ich will nicht über Verrat,  Schuld und den Blutacker reden!

Sondern ich will über den Holunder sprechen. Um präzis zu sein: der schwarze Holunder – Sambuccus nigra – ist gemeint. sprechen. Er soll  uns das ganze Jahr über begleiten. Das Judas sich nach gnostischen und apokryphen Schriften sich an einem Holunderbeerbaum erhängt haben soll, ist kein Zufall. Der Holunder ist ein Strauch um den sich allerlei mythisches rankt. Auch dem wollen wir nachgehen, botanisches erkunden, aber uns auch ein wenig mit Rezepten für leckeres befassen.

Mancher wird sagen: „HALT! es gibt Holunderbeersträucher und keine Bäume.“ Doch dem ist nicht so. Ich selber habe schon die Axt an einen 20 m hohen Holunderbeerbaum gelegt. Sie sind selten  und nur  da anzutreffen wo der Holunder nicht genutzt wird (was bei all dem leckeren was er so hervorbringt selten ist). Sonst wird unweigerlich wenn die Leiter zum Ernten gebraucht wird zurück geschnitten. Rückschnitte verträgt der Holunder gut. Um präzis zu sein: der schwarze Holunder – Sambuccus nigra – ist gemeint.

Ein ca. 30 Jahre altes, mehrfach zurück geschnittenes Exemplar am Stadtrand von Dresden

Phänologische Beobachtungen – Erstfrühling – Forsythia

Forsythia

Erst vor einer Woche hatte ich die Phänologische Beobachtung  zur letzten Phase des Vorfrühlings mit den Worten eingeleitet

„…Wenn sie erscheinen dann erwarten wir schon die Blüten der Forsythien und damit die Zeigerpflanze für den Beginn des Erstfrühlings.“

Wenige Tage später ist es soweit die Frosythien blühen! War „mein“ Huflatich etwas spät dran oder lag es am Wetter? Egal – in Dresden blühten eine knappe Wocher später die Frosythien.

Diese herrlichen gelben Ölbaumgewächse kamen aus Ostasien zu uns. In ihrer Heimat werden sie auch als Heilpflanzen geschätzt. Allerdings gibt es mehr als eine Frosythienart, so das ich mir nicht sicher bin das es auf die bei uns gepflanzten Hybriden anwendbar ist. Mmein (etwas älteres) Lexikon spricht auch nur davon das ihn „heilende Wirkung zugeschrieben wird“. Daher: gesichert vermag ich zum Forsythia als Heilpflanze nichts auszusagen.

Phänologische Beobachtungen – Vorfrühling – Huflattich

Huflattich – Künstlerpostkarte von Anna Haller

Die Blüte der Huflattich signalisiert das Ende des Vorfrühling. Wenn sie erscheinen dann erwarten wir schon die Blühten der Forsythien und damit die Zeigerpflanze für den Beginn des Erstfrühlings.

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Frühjahr versus Frühling

Letzter Schnee mit freundlicher Genehmigung von „Firefly“ aus Wuppertal
(Bei Interesse an dem Bild ist ein Kontakt über www.artnet.de möglich)

Als ich meine Phänologische Beobachtung Vorfrühling erstellt habe, kam bei mir die Frage auf „Warum heißt das Vorfrühling?“ Das ist doch das Frühjahr. „Frühjahr versus Frühling“ weiterlesen

Phänologische Beobachtungen – Vorfrühling

Bereit zum Pollenflug – blühender Hasel unweit des Döltschener Tunnels (Dresden)

Mit dem Beginn der Blüte von Hasel, Schneeglöckchen und Salweide beginnt der Vorfrühling. Für Dresden ist mit dem vergangenen Wochenende das Stadium „Vorfrühling“ des phänologischen Kalender eingetreten.

Wer sich jetzt fragt, warum dieser Blogeintrag hier steht, für den verlinke ich den Eintrag der alles erklärt:

https://cognitatio-saxonia.de/vom-herbstanfang/#more-981