Die europäische Eibe (Taxus baccata)

Eibenwald – Künstlerpostkarte erste Hälfte des 20.Jh.

Der in Gärten und Parks beliebte immergrüne Nadelbaum ist als sehr stark giftig in allen Teilen eingestuft. Nur der leuchtend rote, fleischige Samenmantel, der den giftigen Samenkern umhüllt, ist ungiftig. Da er süßlich schmeckt, stellt er eine gefährliche Verlockung für neugierige Kinder dar. „Die europäische Eibe (Taxus baccata)“ weiterlesen

Grünlandthemperatursumme

Über den Phänologischen Kalender habe ich schon an anderer Stelle geschrieben. Nun bin ich über die Grünlandthemperatursumme (was für ein Wortungetüm!) gestolpert . Vereinfacht gesagt sind das die gewichteten und aufsummierten positiven mittleren Tagestemperaturen. Erreicht dieser Wert 200 Grad beginnt im Frühjahr die Pflanzenwelt zu erwachen. Doch was ist der Hintergrund?

Stickstoff ist der wichtigste Baustein pflanzlichen Lebens. Er wird in der Regel durch Verrotten von Pflanzen natürlich erzeugt. Mineralisation nennt man diesen Prozess. Jedoch nur wenn der Boden ausreichend warm ist beginnt der Prozess zu laufen. +6 Grad dauerhafte Bodentemperatur sind ungefähr die Grenze ab wo Mikroorganismen beginnen das alte Pflanzenmaterial zu zersetzen. Und erreicht die Grünlandthemperatursumme 200 Grad ist dies meist gegeben und somit beginnt die Vegitationsperiode.

Wildernde Katzen

Mit freundlicher Genehmigung von Natalie Derevyanko

Als 2015 in NRW das Jagdgesetz geändert wurde und der Abschuss von wildernde Hauskatzen (eine Hauskatze ist wildernd wenn sie im Jagdbezirk – je nach Bundesland-  zwischen 150 und 500 Meter von einem Haus entfernt angetroffen wird) verboten wurde habe ich mich mächtig darüber aufgeregt. Wildernde Katzen gefährden das Niederwild. Logisch! Bekannt! Wie kann man nur! Das war die erste Aufregung. Dann kam das Nachdenken, klar die Jagd Literatur sieht es so, aber was habe ich an Basisfakten? „Wildernde Katzen“ weiterlesen

Und Judas ging hin und erhängte sich Teil III

Sambucus nicra “Black Beauty”

Ich hatte letztes Jahr begonnen eine Serie über den Holunder zu schreiben.  All die Veränderungen bei mir ließen die Feder stocken. Nun drängt es mich doch weiterzuschreiben. „Und Judas ging hin und erhängte sich Teil III“ weiterlesen

Phänologische Beobachtung: das Ende des Hochsommer ist nahe

  • Noch, noch blüht der Beifuß. Noch nicht, doch fast, sind die Früchte der Ebersche und des Schwarzen Holunders vollreif. Doch bald, sehr bald schon – ich höre die Glocke schon schlagen, beginnt der Spätsommer. Hier einige Impressionen:

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  • Schwarzer Holunder (Blick von den Feldern bei Roßthal in Richtung Innenstadt von Dresden)
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