Masowien

Burg Ciechanow im Abendlicht

Ciechanow ist bei den jährlich Reisen nach Litauen ein gern von mir gewählter Ort um zu übernachten.

So auch dieses Jahr. Ich bin zeitig in Ciechanow und beeile mich zur Burg zu kommen. Zwar bin ich schon ein paar Mal um die Burg herum geschlichen, aber immer war es zu spät um noch hinein zu gelangen. Das Museum schließt um 18 Uhr. Diesmal habe ich Glück, „Masowien“ weiterlesen

Memorial für die während des Krieges ermordeten Juden in Palanga (Litauen)

Das Memorial

Das Memorial befindet sich dort wo der wohlgestaltete Schloßpark in den litauischen Wald übergeht. Der Hügel ist unscheinbar, doch seine alten Bäume sind weit zu sehen. Von der Landungsbrücke, dort wo das volle, ausgelassene Ferientreiben tobt, ist es gut zu erkennen, wenn man zu sehen weiß. Das ist für mich ein zweifaches Symbol, es geschah unter aller Augen doch nur wer zu sehen wußte/wollte erkannte es. Zum Zweiten dort wo die Zivilisation (Park) endet befindet es sich, gleichsam als Symbol das der Gang aus der Zivilisation in dem Wald den Tod bedeutete.

Interessant ist auch: das Denkmal ist allen während des Krieges ermordeten Juden gewidmet. Es weist -anders als Denkmäler in Polen – nicht einseitig auf deutsche, faschistische, hitlerfaschistische oder wie auch immer einseitige Schuld hin. Es schließt die eigene litauische Schuld mit ein.

Katzensprünge – Von der Bienertmühle in Dresden-Plauen über den Hohen Stein zur Heidenschanze von Dresden-Coschütz

Auf schmalen Pfaden

Manchmal reicht die Zeit nicht um groß wohin zum wandern zu fahren. Man hat nur drei oder vier Stunden Zeit, dass Wetter lockt, man will raus. Zeit dafür Dinge zu erkunden die in der unmittelbaren Umgebung sind – eben nur einen Katzensprung entfernt.

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Albertpark und der Turm auf dem Wolfshügel

Blick vom Turm auf dem Wolfshügel. (Quelle: Deutsche Fotothek Dresden)

Dresden durchlief im 19 Jahrhundert eine rasante Entwicklung. War die gewerbliche Struktur Dresdens noch am Ende des 18. Jahrhunderts durch die Befriedigung des Bedarf der Beamten und des Hofes geprägt entwickelte es sich bis 1900 zur sechstgrößten Industriestadt Deutschlands. Die Einwohnerzahl stieg von 90.000 (Mitte des 19. Jh.) auf 555.000. Die Gründe für diese Entwicklung sollen hier nichts zur Sache tun und sind gut in der Literatur nachzulesen.

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