Das nennt man ohne Scham und Schande…

Ich will mich nicht über die Schreiberin stellen. Ich kenne Ihren Hintergrund nicht. Die Verkäuferin in dem Moment wo ich da war war noch recht jung. Ihre Sprache passte zu “genehmigt”. Warum mir das Zitat so treffend erscheint: die alte Volksschule hatte das Ziel eine sichere Beherrschung der deutschen Sprache zu vermitteln, unabhängig von der Herkunft. Unsere jetzigen Schulen vermitteln dies und das und insbesondere ein gesellschaftskritisches Bewusstsein aber offenbar nicht mehr die Grundlagen. In einer Zeit in der Kollege Roboter die einfachen Jobs überflüssig macht kommt der Bildung der Unterschicht besondere Bedeutung zu. Denn nur wenn sie über ihr Herkommen hinauswachsen werden sie zukünftig mit ihrer eigenen Hände Arbeit ihr Brot verdienen können. Dort sehe ich eher unsere gesamtgesellschaftliche Aufgabe als das dritte Geschlecht einzuführen.

Wir verneinen uns vor Euch in Achtung und Dankbarkeit

IHR Söhne dieses Volkes die Ihr vor 10 Jahren in Afghanistan gefallen seid.

Den ganzen Tag habe ich an Bruns, Augustynak und Harterter gedacht. Besonders an zweiten. Und ich habe darauf gewartet das eines der großen Leitmedien, die sich gern “Meinungsstark” nennen einen Artikel bringen der dem Anlass gerecht wird. Vor 10 Jahren sind das erste Mal seit dem zweiten Weltkrieg Soldaten im Gefecht gefallen. Aber das war eine Fehlanzeige und jetzt 30 Minuten vor Mitternacht brauche ich nicht auf eine Aktualisierung hoffen.

Deshalb will ich Ihrer Tapferkeit in stiller Trauer gedenken.

Ich will auch erinnern an die amerikanische Helikopter Besatzung die trotz Feindfeuers und dem eigentlichen Verbot gelandet ist um Verwunderte abztransportieren.

Zu guter letzt sei – beispielhaft für die Tapferkeit aller- an Kadir Augustynak erinnert der erheblich verwundet sich nur verbinden ließ und seine Kameraden weiter unterstützte. Bei der Bergung eines anderen Verwundeten erlitt er die zweite Verletzung an der er dann verstarb.