Wiedermal: Survival

Fire – Amid Sadik . Mit freundlicher Genehmigung des Besitzer des Bildes.

Ich möchte heute über einige Aspekte des Survival sprechen die meiner Meinung nach in der Diskussion zu kurz kommen. Natürlich ist es toll über Ausrüstung zu reden und es gibt tolles Zeug, doch Dinge die meiner Meinung nach mindestens genauso wichtig sind kommen zu kurz. „Wiedermal: Survival“ weiterlesen

Nebel

Hochwald im Nebel – mit freundlicher Genehmigung von Annette Schmücker-Schulze

Nebel nimmt uns Menschen zum einen die Orientierung und zum anderen den wichtigsten Sinn um Gefahren (z.B. Abbrüche ) zu erkennen. D.h. es ist das Gebot möglichst schnell ein Lager aufzuschlagen. Nebel verdichtet sich meist recht schnell, d.h. wenn der Nebel beginnt aufzuziehen muss recht schnell ein halbwegs geeigneter Platz gefunden werden. Meist wird er nicht optimal sein. Ein weiteres Problem ist: da die Gefahr des Verirrens besteht, kann man nicht groß Material zusammen suchen um das Lager zu bauen. Man wird das nehmen müssen was man dabei hat und was man unmittelbar am Lagerplatz findet. Wer jetzt stabile Rettungsdecken (die von der BW oder der US Army) dabei hat kann gut ein Zelt improvisieren. Ein Trapperbett muss aus den Materialien vor Ort gebaut werden. Doch Laub ist im Herbst oft nass, dagegen helfen zwei große Müllsäcke. Wie Ihr seht, man kann so etwas meistern. Gut ist wenn man an Tagen die dazu neigen beizeiten etwas Anzündeholz (und Zunder sowieso) besorgt. Anzündeholz muss besonders trocken sein und am (Not-) Lagerplatz wird man es eher nicht finden (das wäre zu großes Glück). Ein warmes Kleidungsstück zusätzlich hilft ebenfalls. Aber ehe ich mich verliere, was ist der Kern?

  • Schon bei Beginn des Nebels Ressourcen sammeln und nach geeigneten Lagerplätzen Ausschau halten.
  • Wenn der Nebel zu dicht wird, ist weitergehen gefährlich und es muss gelagert werden
  • Es ist schön Bushcraft zu betreiben, aber die Lage wird Dir nicht die Zeit dazu geben, auf Deine Ausrüstung wird es ankommen (und was Du daraus machst).