Ein Beispiel wie man es nicht wandern gehen sollte…

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https://www.youtube.com/watch?v=3DjPE6gsIGw&t=1s

Der Fall ist natürlich tragisch – den realistischerweise gibt es nur noch Überlebendschancen die mit “Wunder” und “Fügung” zutreffend beschrieben sind. Er ist aber auch ein Lehrbuchbeispiel wie man nicht wandern gehen sollte.

Meine Kritikpunkte im Einzelnen:

  1. 19.02.18 – zu diesem Zeitpunkt war starker Wind und in der Mittelfristprognose ein Kälteeinbruch (der dann bis in den zweistelligen Minusbereich ging) vorher gesagt. Es war leichtfertig bei diesen Wetterprognosen loszuziehen! Das gilt auch als erfahrener “Outdoorer”!!! Oder hat er die Prognose gar nicht gecheckt?
  2. Abseits der Wege zu gehen ist schön – birgt aber die Gefahr im Falle von Problemen garantiert ohne Hilfe zu sein. Zusammen mit Jahreszeit und Wetterprognose ein “no go”.
  3. Selbst in der touristischten Gegend sollte man immer hinterlassen: Wo gehe ich hin?, Welchen Weg habe ich vor zu nehme ? Wann will ich zurück sein? Wann soll Hilfe alarmiert werden? Bei mehrtägigen Touren sind Checkpoints sinnvoll. Als Zwischenziele (z.B. Gaststätten) von denen ich mich aus telefonisch melde. Das verkürzt die Zeit die ich im “Busch liege und auf Hilfe warte”. Mit Erfahrung sind auch 2-3 Tage mit großer Bewegungseinschränkung bei guter Ausrüstung (die ich mal unterstelle) zu überstehen. Weiterhin, neben der zeitlichen die räumliche, je größer der Suchberreich desto geringer die Chance diesen wirklich gründlich abzusuchen. alle vier W hat Jos Brech mißachtet.
  4. Ungewöhnliche – so nenne ich es mal – Touren gehe ich nicht alleine, damit jemand Hilfe holt wenn was passiert.

Fazit: leider wird man – fürchte ich – irgendwann nur seine Leiche finden. Ich hoffe für die Angehörigen auf ein Wunder, der Verstand spricht dagegen.

 

 

Eine pfiffige Idee

Ich möchte Euch heute einen wahrhaft gelungenen Gegenstand für die Notfallausrüstung vorstellen: Einen Poncho aus dem Material einer Rettungsdecke.

Survival Poncho

Anmerkung 26.02.17: Es gibt diesen Poncho auch bei anderen Ausrüstern (Dank an AD für den Hinweis) zu teilweise deutlich günstigeren Preisen.

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Drogistenlexikon – ein Wühlkistenfund

So sieht es aus...
So sieht es aus…

Zu meiner Affinität zu Antiquariaten muß ich keine Worte verlieren, diese ist bekannt. Neulich in Erfurt – ich war Teil einer Gruppe und drei Damen bedingen sich am Benediktsplatz, also direkt an der Krämerbrücke  15 Minuten zum shoppen aus… „Drogistenlexikon – ein Wühlkistenfund“ weiterlesen

Ich packe meinen Wanderrucksack und tue Notequipment hinein….

nein.. es wird nicht mein Lieblingsspiel “Ich packe…” Doch dieser muß sein!

Heute bin ich im Elbsandsteingebirge einem Ehepaar begegnet, die es in der Tat geschafft haben sich im Elbsandsteingebirge zu verlaufen und ein Notbiwak  aufschlagen mussten. „Ich packe meinen Wanderrucksack und tue Notequipment hinein….“ weiterlesen