Eine sächsische Wolfsfrage

Die CDU in Sachsen hat in Sachsen das Richtige aber Unbequeme getan – sie sammelt Unterschriften für eine Änderung des Wolfmanagements in Sachsen.

Wie ist die Situation mit dem Wolf in Sachsen?

Ostsachsen mittlerweilen flächendeckend vom Wolf besiedelt. Ich verlinke einen SZ Artikel aus 2016 dazu.

https://www.sz-online.de/nachrichten/16-wolfsrudel-jagen-in-sachsen-3378796.html 

Gegenüber dem Stand des Artikels  sind weitere Rudel dazu gekommen.

Der Wolf wurde bereits (und nicht gerade scheu) am Stadtrand von Dresden gesichtet. Auch verlieren die Wölfe immer mehr die Scheu vor dem Menschen. Letzter Höhepunkt: ein Rudel jagen einen Damhirsch durch Cunnewitz und töten ihn im Ort.

https://www.sz-online.de/nachrichten/woelfe-jagen-hirsch-durchs-dorf-3987444.html

Einige Rudel haben sich auf Nutztiere spezialisiert und sind auch von aufwendigen Zäunen nicht abzuhalten.

Wenn Abschußgenehmigungen erteilt werden sind diese auf Grund der Bedingungen nicht vollstreckbar. Das sei an einem Beispiel erläutert: Das Bundesumweltministerium (und das – nicht das sächsische muss die Genehmigung erteilen) hat im Landkreis Bautzen ausnahmsweise eine Abschussgenehmigung erteilt. Auflage: es ist genau der Wolf zu schießen der die vielen Schafsrisse verursacht hat. Da der Wolf nur über eine DNA-Analyse identifiziert werden kann ist ein Abschuss unmöglich (ein einfangen zum identifizieren und dann ggf. töten ist auf Grund gesetzlicher Verbote (Auskunft vom BUND ) nicht möglich. Schießt aber der Jäger den falschen Wolf macht er sich strafbar.

Teilweise greift die Bevölkerung zur Selbsthilfe:

https://www.sz-online.de/sachsen/wolf-geschossen-und-in-see-versenkt-3972760.html

PETA und andere Tierschutzorganisationen stetzen Kopfgelder auf die Schützen in z.T. fünfstelliger Höhe aus. App. Tierschützer. Im Falle der Abschussgenehmigung im Landkreis Bautzen wurden die beauftragten  Jäger (deren Namen durch die Auskunftspflicht der Behörden leicht ermittelbar ist) wurden mit dem Tode bedroht.

Was will die CDU in Sachsen?

Geht es nach der CDU in Sachsen, dann soll das Bundesnaturschutzgesetz so geändert werden, dass eine praktikable Regulierung des Bestandes durch Abschuss (und durch damit einhergehender wieder wachsender Scheu vor dem Menschen eintetenden Konfliktreduzierung) ein friedliches Nebeneinander von Mensch und Wolf wieder möglich wird. Auch der vollständige Kostenausgleich für Schutzmaßnahmen ist das Ziel. Dazu muß erstmal die Bundesregierung, im Besonderen die Kanzlerin dafür gewonnen werden.

Deshalb: Unterstützen Sie die Initiative der sächsischen CDU!

https://mitmachen.cdu-sachsen.de/wolf/

Weiterführendes

Interessant – so oft nicht in der Presse zu findende Informationen zum Wolf finden Sie hier:

https://www.youtube.com/watch?v=29cD-qkrsZI&t=1935s

https://www.youtube.com/watch?v=AU1a5s2cNWw

https://www.youtube.com/watch?v=beoruqIWVqU

https://www.youtube.com/watch?v=Qwek7fcj3Qw

Bezeichnend für die Situation in Deutschland ist, dass keiner der angefragten Jagdmaler sein Bild im Zusammenhang mit einem Wolfskritischen Artikel sehen wollte. Daher veröffentliche ich den Artikel ohne Bild.

 

 

Autor: Angtarion

"Si hortum in bybliotheca habes, deerit nihil" Marcus Tullius Cicero

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