Entscheidungen

Die Zerstörung von Sodom und Gomorra (Gemälde von John Martin, 1852)Wikimedia Lizenzfrei

Dieser Post ist von einer wilderen Diskussion unter einem You Tube Video und den dazugehörigen Instagram Account inspiriert.

Dort wurde diskutiert was das Gefährlichste an einer Survivalsituation ist. Hunger? Durst? Oder doch wilde Tiere? Aber mal abgesehen davon, dass Survival hier wiedermal mit Wildnis verbunden wurde, stören mich die Antworten.

Meine Antwort ist:  – Panik. Angst ist ein schlechter Ratgeber, Panik auch. Was ist in einer solchen Situation (egal ob im Wald oder im urbanen Raum) zu tun? Hinsetzen zur Ruhe kommen! Macht zehn tiefe Atemzüge (das beruhigt, weil so mehr Sauerstoff ins Blut gelangt). Bleibt ruhig sitzen und beginnt dann mit der Analyse Eurer Lage. Don’t panic! Betrachtet Eure Lage realistisch und optimistisch. Wir Menschen können mehr als wir uns zutrauen. Sucht Euch einen mentalen Grund warum Ihr diese Situation meistern müsst und haltet daran fest solange die Survivalsituation anhält. Die erfolgreichen Überlebenden hatten einen Grund zu überleben. Überlegt gründlich und fasst einen starken Entschluss. Kein „vielleicht ist das der richtige Weg“, sondern: e“s ist der richtige Weg weil ich ihn jetzt gehen werde!“ Dann handelt entschlossen doch mit Umsicht! In der Hagakure – Der Weg des Samurai steht:

“In sieben von zehn Fällen stellen sich die Dinge, die zögerlich ausgeführt wurden, als falsch heraus.“

“Langes Zögern stumpft den scharfen Rand einer Entscheidung ab.”

Macht eine Bestandsaufnahme von dem was Ihr gerade dabei habt. Unverzichtbares, wie z.B. Messer, Feuerstahl oder erste Hilfe Pack sollten vom Rucksack in die Taschen der Jacke oder Hose wandern und somit immer „am Mann“ sein. Aber verstaut sie so das sie nicht herausfallen und verloren gehen könnten. Hier kommt Eure Vorbereitung ins Spiel. Wenn Ihr Euer EDC gut geplant habt, solltet ihr die notwendigsten Dinge dabei haben. Idealerweise ist dann so etwas wie das Messer sogar gedoppelt.

Egal was kommt: lasst Euch nicht in Furcht und Verzagtheit treiben! Es ist gut wenn man Dinge die passieren können durchdacht hat, aber mental vorbereiten muss man sich auf das Unerwartete, dass was über einen hereinbricht. Deswegen trainiert mentale Stärke. Ich empfehle dazu: „Mächtiger als das Schicksal“ von Seneca zu lesen.

Autor: Angtarion

"Si hortum in bybliotheca habes, deerit nihil" Marcus Tullius Cicero

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