„Und Judas ging hin und erhängte sich – an einem Holunderbeerbaum“

Quelle: Scann aus „Grundlegende Unterweisungen für den rechtgläubigen Lehrer“, Bern 1894

Nein ich will nicht über Verrat,  Schuld und den Blutacker reden!

Sondern ich will über den Holunder sprechen. Um präzis zu sein: der schwarze Holunder – Sambuccus nigra – ist gemeint. sprechen. Er soll  uns das ganze Jahr über begleiten. Das Judas sich nach gnostischen und apokryphen Schriften sich an einem Holunderbeerbaum erhängt haben soll, ist kein Zufall. Der Holunder ist ein Strauch um den sich allerlei mythisches rankt. Auch dem wollen wir nachgehen, botanisches erkunden, aber uns auch ein wenig mit Rezepten für leckeres befassen.

Mancher wird sagen: „HALT! es gibt Holunderbeersträucher und keine Bäume.“ Doch dem ist nicht so. Ich selber habe schon die Axt an einen 20 m hohen Holunderbeerbaum gelegt. Sie sind selten  und nur  da anzutreffen wo der Holunder nicht genutzt wird (was bei all dem leckeren was er so hervorbringt selten ist). Sonst wird unweigerlich wenn die Leiter zum Ernten gebraucht wird zurück geschnitten. Rückschnitte verträgt der Holunder gut. Um präzis zu sein: der schwarze Holunder – Sambuccus nigra – ist gemeint.

Ein ca. 30 Jahre altes, mehrfach zurück geschnittenes Exemplar am Stadtrand von Dresden

Autor: Angtarion

"Si hortum in bybliotheca habes, deerit nihil" Marcus Tullius Cicero

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