Zeigt her Eure Gürtel!

Mein Outdoorürtel für kurze Touren

Manchmal reicht die Zeit nur für „Katzensprünge“ und da will ich nicht immer den Rucksack nehmen. Auch gibt es kurze Touren z.B. im schwierigen Gelände wo mir der Rucksack nur hinderlich ist. Und manchmal möchte ich auch einfach nichts auf den Schultern haben.Slingbags mag ich nicht wegen der einseitigen Belastung. Deswegen experimentiere ich mit einem Outdoorgürtel. Eine Verwandschaft zum Koppelgurt der Soldaten im zweiten Weltkrieg kann ich nicht verleugnen. Das ist aber nicht ideologisch sondern nur rein praktisch.

Der Gürtel selbst ist ein sogenannter „Tactic-belt“ mit Cobra Gürtelschnalle (d.h. der Gürtel kann nicht sich aus Versehen öffnen). Links oben ist meine Tasche für die Feldflasche (Edelstahl mit Bescher) Die Seitentaschen sind praktisch für  Kleinkram wie z.B. den Feuerstahl und Papiertaschentücher.

Danach kommen zwei NVA Brotbeutel. Ich hatte nach Beuteln/Taschen mit wenig Gewicht gesucht die zudem noch überhaupt nicht sperrig. Genau das erfüllen die Brotbeutel. Zudem sind sie bei Bedarf erstaunlich geräumig und es können sogar noch Dinge wie z.B. ein Pullover auf oder unter die Klappe des Brotbeutels geschnallt werden. Ja – er ist dann voluminöser, aber diese „Erweitung“ ist bei mir nicht die Regel sondern eher im Ausnahmefall  nötig (z.B. es ist wärmer als ich dachte). In den Brotbeutel kann Essen oder Werkzeug wie z.B. eine Klappsäge untergebracht werden.

Das nächste rechts ist eines meiner Sanipacks und ganz rechts mein BE-X Allemans Feldmesser.

Was ist mein bisheriges Fazit:

Der Gürtel funktioniert gut. Man muss allerdings darauf achten, das Gewicht gleichmäßig auf beide Seiten zu verteilen. Es ist eine Lösung für kurze Touren, nahe der Zivilisation. Begrenzender Faktor ist die Feldflasche. Mit einem Liter Wasser ist man limitiert und (ohne Aufbereitung) trinkbares Wasser drausen zu finden ist schwerer als man denkt. Diese Anordnung ist jedoch nichts für die Stadt. dort bleibt es bei meinem Rucksack.

 

 

Autor: Angtarion

"Si hortum in bybliotheca habes, deerit nihil" Marcus Tullius Cicero

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